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Über das Basler Spendenparlament

 

Die Grundidee: Demokratisch spenden

Das Basler Spendenparlament ist ein Verein und unterstützt kleine, soziale Projekte im Raum Basel. Das Besondere daran: Welche Projekte unterstützt werden, entscheiden die Spenderinnen und Spender in einem demokratischen Verfahren. Sie entscheiden in öffentlichen Austauschtreffen des Basler Spendenparlaments direkt und demokratisch per Abstimmungsverfahren und im Austausch mit den Projektleitenden über die Vergabe ihrer Spendengelder.

Damit wird ein sozialeres Basel nicht nur gefördert, sondern auch gelebt. So wird ein Wohltätigkeitssystem geschaffen, bei dem die Spender und Spenderinnen untereinander und mit den Projektleitenden direkt über die Verwendung ihrer Spendengelder diskutieren und schliesslich darüber abstimmen. Die Parlamentssitzungen bringen damit sozial engagierte Menschen und regionale Projekte in direkten Kontakt und fördern den sozialen Zusammenhalt im Raum Basel. Berücksichtigt werden insbesondere neue, kleine Projekte, die ansonsten keine Chance zur Realisierung haben. Aber auch Projekte bestehender Hilfswerke und staatlich subventionierter sozialer Institutionen werden geprüft und zur Abstimmung gebracht.

Die Parlamentssitzungen stehen allen Personen offen, die sich für soziale Projekte im Raum Basel engagieren wollen. Weder die Nationalität, das Alter noch das Einkommen sollen ein Hindernis zur Teilnahme bilden. Deshalb bietet das Basler Spendenparlament ein flexibles Spendensystem, das sich den Beitragsmöglichkeiten interessierter Menschen anpassen kann.

Das Konzept des Spendenparlaments ist bereits in zahlreichen Städten erfolgreich, so auch in Zürich, Hamburg und Wien. 

 

So funktionierts

Die eingereichten Projekte werden durch die Projektprüfungskommission des Vereins anhand transparenter, nachvollziehbarer Kriterien geprüft. Nach der Prüfung entscheidet der Vorstand, welche Projekte den Kriterien genügen und dem Parlament zur Debatte vorgeschlagen werden. Wird ein Projekt unterstützt, wird das Geld ausbezahlt, sobald die gesamte Finanzierung des Projekts gesichert ist. 

Die Projektleitenden stellen sich und ihr Projekt an den öffentlichen Austauschtreffen des Basler Spendenparlaments vor. Die Mitglieder des Vereins, welche auch Gelder spenden, entscheiden anschliessend über die gesprochenen Beiträge. Die Austauschtreffen dienen auch der Vernetzung für ein soziales Basel.

Je nach Inhalt des Projekts erfolgt zudem eine Einladung, an der nächsten Parlamentssitzung ein Rahmenprogramm zu gestalten. So können die Spender und Spenderinnen direkt nachvollziehen, wie ihr Geld eingesetzt wurde und wie sich das Projekt seit der letzten Sitzung entwickelt hat.

Vereinsgeschichte

  • 2011: Daniela Goetschel und Philippe Goetschel rufen gemeinsam das Basler Spendenparlament ins Leben. Ihre Ziele sind, den gesellschaftlichen Zusammenhang in der Region Nordwestschweiz zu fördern, bestehende Organisationen zu stärken und neue soziale Projekte zu unterstützen, die ansonsten keine Möglichkeiten zur Realisierung haben.
    Mit viel Elan und Engagement gründen sie in kurzer Zeit einen Verein, werben Mitglieder an und stellen ein Patronatskomitee auf die Beine, um das Projekt Spendenparlament im Raum Basel bekannter zu machen.

     
  • 2013: Nach intensiver Vorbereitungszeit findet im April die erste Parlamentssitzung statt. Im Basler Rathaus wird lebhaft, aber wohlwollend diskutiert und schliesslich Spendengeld an drei Projekte verteilt: An das Lebensmittelhilfeprojekt Carton du Coeur, den Verein JuGru für Jugendliche mit leichten geistigen Beeinträchtigungen und an den interkulturellen Verein ASK mit dem Projekt «Singen ohne Grenzen». Insgesamt können CHF 11'000.- verteilt werden.
  • 2015: In Kooperation mit Pro Innerstadt Basel findet im September das White Dinner Basel statt – ein unvergessliches Erlebnis, das CHF 30'000 in den Spendentopf des Basler Spendenparlaments spült.

     
  • 2018: Nach gut sechs Jahren intensivem Engagement übergeben die bisherigen Vorstandsmitglieder an der Mitgliederversammlung das Zepter an den neuen Vorstand und leiten einen Generationenwechsel ein. Der bisherige Vorstand wird mit grossem Dank verabschiedet und wird zum Beirat ernannt. Die neuen Vorstandsmitglieder entwickeln das Basler Spendenparlament im Sinne der Gründungsidee weiter, um die sinnvolle und wichtige Idee der direktdemokratischen Spendenverteilung langfristig zu sichern.

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